Vegane Buddha Bowl mit Tahini-Dressing

Ich weiß nicht wann es es genau passiert ist, aber irgendwann hörte ich Amerika erstmals von den sogenannten Buddha-Bowls. Das sind Schalen voller Gemüse und anderer Leckerheiten. Super gesund, grün und satt machend. Den Namen verdankt sie dem dicken Bauch des Buddhas, weil sich die Lebensmittel im Idealfall wie ein Bauch nach Außen aus der Schale wölben. Ich kann dir nur sagen: Eine solche Bowl ist extrem schnell gemacht und es gibt kein richtig oder falsch, sondern nur lecker. Go for it!

Zutaten

Für die Bowl:

  • 400g Tofu
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 3 Süßkartoffeln
  • 200 g Quinoa
  • Salz, Gewürze
  • Speise / Maisstärke
  • Sesam
  • Ei-Ersatz oder Mehl / Milch

Für das Dressing:

  • 3 Esslöffel Tahini (Sesampaste)
  • 3 Esslöffel Wasser
  • 3 Esslöffel Hefeflocken (optional, wenn du sie weglässt, pass mit dem Wasser auf, da es sonst zu flüssig werden könnte. Ist dir das Dressing zu bitter, süß es mit Kokosblüten oder Rohrzucker nach.)
  • 3 Esslöffel Zitronensaft
  • 2 Esslöffel Pflanzenmilch
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Für die Bowl:

  1. Die Süßkartoffeln schälen und in Streifen schneiden. In eine Schüssel geben, mit 1 EL Öl und Salz, Pfeffer und anderem beliebigen Gewürzen vermengen. Auf ein Backblech packen und für 30min bei 220 Grad Umluft in den Ofen. Nach 15min wenden.
  2. Die Kichererbsen mit 1 EL in eine Pfanne geben und scharf anbraten. Dazu mit Salz und Pfeffer würzen. Sobald sie knackig aussehen, rausnehmen.
  3. Quinoa mit doppelter Menge Wasser (bei Belieben: Gemüsebrühe) für 10 – 20 min in einem Topf köcheln lassen, von der Platte nehmen und mit Deckel quellen lassen.
  4. Tofu zwischen zwei Zewa ausdrücken. In Mais- oder Speisestärken wenden.
  5. Ich habe dann noch ein Tütchen Ei-Ersatz aufgeschlagen und den Tofu nach der Stärke in dem Ei-Ersatz gewendet und final nochmal in der Stärke. Die Stärke entzieht dem Tofu seinen Glibber. Im Anschluss den Tofu mit Sesam bestreuen und in einer Pfanne ebenfalls anbraten, bis er knusprig ist. Zum Braten nutze ich gern Kokosöl, normales Öl geht auch.
  6. Quinoa, Kichererbsen, Süßkartoffeln und den Tofu in einer Schüssel schön drapieren. Nach Belieben Nüsse hinzugeben.
  7. Für das Dressing alle Zutaten in den Mixer werfen oder mit der Hand verquirlen.
  8. Dressing über die Bowl geben. Fertig!

Ich bin bei dieser Bowl ein wenig ausgerastet, im positiven Sinne, denn ich habe viele Zutaten genommen, die nochmal irgendwie in der Pfanne o.ä. verarbeitet werden müssen. Du kannst z.B. die Kichererbsen auch einfach so in die Bowl geben oder durch andere Hülsenfrüchte ersetzen. Statt Quinoa geht auch Bulgur. Ebenso sind Tomaten oder Salat möglich. Wie eingangs gesagt: Es gibt kein falsch, sondern nur lecker :)!

One Comment on “Vegane Buddha Bowl mit Tahini-Dressing”

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